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Yogarama

Yoga im Einzelunterricht

Im Einzelunterricht wird eine Yogapraxis vermittelt, die besonders auf das selbständige Üben zu Hause ausgerichtet ist. Yoga entfaltet seine Möglichkeiten erst dann wirklich umfassend, wirksam und tief, wenn die Übungen dem Menschen angemessen sind und sich intensiv mit ihm, seinen Wünschen und Gegebenheiten verbinden können.

Was spricht für den Einzelunterricht:

- Eine Yogapraxis ist um vieles wirksamer, wenn sie regelmässig geübt wird - nicht nur einmal wöchentlich.
- Die Yogapraxis wird vertieft, wenn sie selbstständig geübt wird, also in Eigenverantwortung und nach dem eigenen Tagesrhythmus.
- Yoga folgt seit jeher dem Konzept, bei dem der einzelne Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Bewältigen einer bestimmten Technik oder Übung. Jede Yogaübung muss demzufolge dem Menschen angepasst werden und nicht umgekehrt.

Jeder Mensch bringt für die Yogapraxis andere Voraussetzungen mit.
Das können unterschiedliche körperliche oder geistige Verfassungen sein, besondere Aktivitäten im Alltag oder berufliche Anforderungen. Während ein Mensch täglich eine halbe Stunde Zeit für sich findet, stehen einem anderen vielleicht nur einige Male pro Woche 15 Minuten zur freien Verfügung.
Somit muss eine Praxis angewandt werden, welche Körper und Geist neue Möglichkeiten öffnet, negative Muster überwindet und einen Menschen in seiner Gesamtheit erreichen kann.

Die Wünsche und Möglichkeiten des einzelnen Menschen gestalten den Einzelunterricht. Die Wünsche an Yoga reichen vom Bedürfnis nach körperlicher Bewegung, über den Wunsch nach Gesundheit, bis zur Suche nach Antworten auf Lebensfragen.

- Gesund bleiben. Eine regelmässige Yogapraxis trägt dazu bei, den Körper beweglich zu erhalten und leistungsfähig und belastbar zu bleiben.
- Stress bewältigen. Den Atem lange und gleichmässiger wahrnehmen und mit der Körperbewegung in Einklang bringen. Den Geist ausrichten, zu sich kommen, innere Klarheit und Ruhe und die nötige Distanz zu den Anforderungen des Alltags finden.
- Sich verändern - sich erkennen. Yoga kann auch ein Weg werden, um zu wachsen und einengende oder behindernde Strukturen zu überwinden und mehr Zufriedenheit, mehr innere Freiheit und mehr kleine wie grosse Kreisläufe in sich selbst wie in der Welt zu erkennen.

So gestaltet sich eine persönliche Praxis

Eine erste Einzelstunde dient dazu, deine besonderen Bedürfnisse und Wünsche herauszufinden, deine körperlichen Voraussetzungen zu erkennen und etwaige Beschwerden zu verstehen. Auf Grund dieses ersten Gespräches wird deine Yogapraxis entwickelt. Sie passt sich in Intensität und Dauer an deinen Alltag, deine zur Verfügung stehende Zeit und deine persönlichen Wünsche an. Du nimmst ein Blatt mit nach Hause, auf dem dein persönliches Übungsprogramm schriftlich festgehalten ist und mit dem du in den kommenden Tagen üben kannst.

In einer zweiten Stunde wird das Programm weiter entwickelt, deine Erfahrungen mit dem Üben werden integriert und eventuelle Anpassungen vorgenommen. Die zweite Stunde sollte im Abstand von 2 - 3 Wochen erfolgen, da zu Beginn oft mehr Anpassungen nötig sind.

Später reichen grössere Abstände. Etwa fünf Einzelstunden verteilen sich so über einen Zeitraum von 6 - 8 Monaten. Sie sind Grundbedingungen, um eine passende Praxis zu entwickeln, die Bewegungsabläufe und Atemübungen sicher zu erlernen und die Auswirkungen und den Fortschritt des Übens im Alltag zu erkennen.